Eine Erfolgsgeschichte seit 1956

Anlässlich einer Vorstandssitzung des Hausvereins der BVB (Bayerischen Versicherungsbank) am 16.10.1956 haben sich engagierte, weitblickende Kollegen unter der Leitung von Franz Kühlken darauf verständigt, die IG als Dachorganisation aller bestehenden Hausvereine zu gründen. Die Gründungsversammlung fand im Löwenbräu-Keller in München statt.

 

An der Sitzung nahmen Repräsentanten der BVB, der ZN Köln, ZN Stuttgart, ZN Frankfurt und ZN Berlin teil. Am gleichen Tag fand die erste Sitzung/Besprechung mit der GD (Generaldirektion) unter der Leitung von Herrn Direktor Alfred Haase statt.

 

Neben den Informationen über die Gründung der IG und ihrer Zielvorstellung war Kraft und die Kraftprovision ein wichtiges Thema.

 

Die Hausvereine aus Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Berlin verständigten sich darauf, einheitliche Strukturen aufzubauen. Damals wie heute war und ist das Ziel, möglichst alle Allianzvertreter unter dem Dach der Hausvereine/Interessengemeinschaften zusammenzuführen.

 

Die Plattform war geschaffen für eine Verständigung zwischen Gesellschaft und Vertretern; nun galt es, sie mit dem Geist der Fairness und der Partnerschaft zu erfüllen.

 

Die Aufgabenstellung der IG wurde im Gründungsprotokoll vom 16.10.1956 wie folgt beschrieben:
"Die IG dient als Bindeglied zwischen der Gesellschaftsleitung und der Gesamtheit der durch die einzelnen Hausvereine erfassten hauptberuflichen, nicht fest besoldeten Vertreter der Allianz-Gesellschaften. Die IG will weiter Koordinierung der Arbeit der einzelnen Hausvereine und gegenseitigen Erfahrungsaustausch bezwecken. Sie ist im Besonderen dazu bestimmt, mit der Spitze der Gesellschaftsleitung über grundsätzliche Fragen, die den Außendienst betreffen, zu beraten, um die Interessen von Gesellschaft und Vertreterschaft in Einklang zu bringen."

 

Aufgabe der IG ist es nicht, Einzelinteressen bestimmter Vertreter wahrzunehmen. Die Vorstände der Hausvereine verstehen ihre Aufgabe als "Bindeglied zwischen der Zweigniederlassung der Allianz und den Mitgliedern des Hausvereins. Der Vorstand hat die Pflicht, die Interessen der Mitglieder gegenüber der Geschäftsleitung der Zweigniederlassung zu vertreten."

 

Es werden weitere Ziele verfolgt wie:

  • Berufliche Fortbildung
  • Aktives Informationswesen
  • Beitrag zur Arbeitserleichterung
  • Pflege der gesellschaftlichen Gemeinschaft
  • Meinungs- und Erfahrungsaustausch
  • Interessenwahrung beruflicher, wirtschaftlicher und sozialer Belange
  • Unternehmenspolitisches Engagement mit Weitblick u. a. m.

Die Allianz stand von Anfang an dem gesamten Projekt sehr wohlwollend gegenüber. Die  Gesprächspartner auf Seiten der Allianz waren immer der Generaldirektor, der Orga-Chef und die Leiter der verschiedenen Fachressorts, einschließlich Allianz Leben. Daran hat sich im Wesentlichen bis heute nichts geändert. Die Leitung obliegt dem Vorstand aus dem Ressort Vertrieb.

 

Mit einem Festakt wurde das 50-jährige Jubiläum am 20. Oktober 2006 in München gefeiert.

 

Mehr zur Historie der IG finden Sie in unserer Jubiläumsbroschüre "50 Jahre Interessengemeinschaft"

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